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Pressemitteilungen

Führungskräfte gegen Erbschaftsteuerreform

2008-12-05

Über 60 Prozent äußern sich kritisch, Doppelbesteuerung und Benachteiligung von Familienunternehmen werden kritisch gesehen

Düsseldorf/Köln, 05. Dezember 2008 - Deutsche Fach- und Führungskräfte stehen der geplanten Erbschaftsteuerreform überwiegend kritisch gegenüber. Das ergab eine Blitzumfrage des Düsseldorfer Karrieredienstleisters Placement24, an der 2.217 Personen teilnahmen. So lehnen mehr als 34 Prozent (Mehrfachnennungen waren möglich) der Befragten den Gesetzentwurf, der am 5. Dezember vom Bundesrat gebilligt werden und Anfang kommenden Jahres in Kraft treten soll, grundsätzlich ab, da er eine Doppelbesteuerung bedeute. Über 16 Prozent bemängeln, dass er Familienunternehmen diskriminiere. Knapp 17 Prozent glauben außerdem, dass die Regelungen insbesondere das private Vererben benachteiligen. Über 18 Prozent der Fach- und Führungskräfte sind hingegen der Meinung, dass das neue Gesetz einen guten sozialen Ausgleich schaffe. 29 Prozent der Befragten geben an, dass sie zu wenig über die Reform wüssten und sich daher keine Meinung bilden könnten.


"Dass ich als Unternehmer die neue Regelung zur Erbschaftsteuer sehr kritisch sehe, ist naheliegend, aber unsere aktuelle Umfrage zeigt, dass das neue Gesetz auch bei den angestellten Führungskräften keine Zustimmung findet“, kommentiert Fabiano Maturi, Gründer und Geschäftsführer von Placement24, das Ergebnis. „Ich denke, die Diskussion wird auch nach der Billigung durch den Bundesrat weitergehen, zumal viele offenbar gar nicht wissen, was da gerade verabschiedet wird."

Umfrage: Headhunter sehen schwarz

2008-11-19

Düsseldorf, 19. November 2008 - Drei von vier Headhuntern erwarten für 2009 eine deutlich schlechtere Geschäftsentwicklung als im laufenden Jahr. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Düsseldorfer Karrieredienstleisters Placement24 unter den umsatzstärksten Personalberatungen in Deutschland. Deren Geschäftsentwicklung gilt als guter Frühindikator für ökonomische Trends. „Personalberater erkennen Entwicklungen frühzeitig, weil ihr Auftragsbestand die Planung in den Unternehmen widerspiegelt“, so Tonio Riederer von Paar, Gründer und Geschäftsführer von Placement24.


Die Befragten machen vor allem die konjunkturelle Lage für den Rückgang ihres Geschäfts verantwortlich. Alle Personalberater bezeichnen diese nur als „befriedigend“ oder schlechter.


Erwartungsgemäß gelten die meisten Branchen und insbesondere die Automobil- und Finanzbranche als Verlierer der aktuellen Entwicklung.

Überraschenderweise erwartet dagegen jeder zweite Headhunter, dass sich die Gesundheits- und Pharmabranche dennoch gut entwickeln wird. Als Gründe hierfür werden der Gesundheitsfonds, der im Januar 2009 eingeführt wird, sowie die generelle Unabhängigkeit der Branche von Konjunkturzyklen genannt.


Der Finanzbranche bringt die aktuelle Entwicklung nach Meinung einiger Personalberater aber auch Gutes. „Die Gehälter waren im Banken- und Investmentbereich teils stark überzogen. Dass hier eine Marktbereinigung stattfindet, kann ich nur begrüßen“, so Silke Strauß, geschäftsführende Gesellschafterin von InterSearch in Bad Homburg.


Ein genereller Abbau von Managementkapazitäten wird nicht erwartet, da viele Unternehmen bereits in den letzten Jahren starke Einschnitte auf Managementebene vorgenommen haben. Personalberater dürften allerdings auch unter einem Trend zum Insourcing leiden. So wird erwartet, dass einige Mittelständler versuchen werden die Kosten zu senken, indem sie künftig zunehmend selber Personal suchen und auswählen.


Ein anderer Trend spielt den Personalberatern wiederum in die Hände. „Wir stellen fest, dass die Unternehmen sich gerade jetzt unter anspruchsvollen Marktbedingungen wieder verstärkt über die Qualität ihres Personals Gedanken machen“, so Dr. Tiemo Kracht, Geschäftsführer Kienbaum Executive Consultants. „Einige antizyklisch agierende Firmen suchen daher exzellente Führungskräfte auf dem Markt, um sich im Führungskräftesegment zu verstärken, Underperformer im Unternehmen zu ersetzen und damit qualitativ zu wachsen. Dann steht auch die Schlachtordnung für die nächste Boom-Phase.“



An der Umfrage unter den umsatzstärksten Personalberatungen und Headhuntern in Deutschland nahmen 16 Unternehmen teil. Die Auswertung von Fragebögen wurde durch Telefoninterviews ergänzt.

Finanzkrise: „Viele Banker machen jetzt erst einmal ein Sabbatical“

2008-10-07

Düsseldorf, 07.10.2008 - Umbau der Bankenwelt fordert von vielen Managern Veränderung Placement24 unterstützt Banker mit kostenfreier Premium-Mitgliedschaft


Die bereits durch Fusionen und Übernahmen verunsicherten Banker müssen sich nach den täglichen Hiobsbotschaften zur weltweiten Finanz- und Bankenkrise auf weitere Veränderungen einstellen. Viele fürchten, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Der Düsseldorfer Karrieredienstleister Placement24 stellt bereits seit Jahresbeginn fest, dass die Anzahl der Banker, die ihr Profil für Headhunter in die Datenbank einstellen, kontinuierlich steigt. Diese Entwicklung setzt sich in den letzten Wochen verstärkt fort.


Nach Einschätzung von Headhuntern aus dem Bankensektor reagieren Bankmanager unterschiedlich auf den Veränderungsdruck. Während manche innerhalb der Bankenbranche ihren Arbeitgeber wechseln und sich damit inhaltlich nur wenig verändern wollen, suchen andere den Einstieg bei kleineren Fondsboutiquen oder Beratungsunternehmen oder gehen in die Selbstständigkeit. Eine dritte Gruppe nutzt ihre Ersparnisse und nimmt sich bewusst eine Auszeit für die Familie oder für Freizeitaktivitäten.


„Bankmanager, die bereits nach 25 oder 30 Jahren im Berufsleben ihre Schäflein im Trockenen haben, gehen jetzt lieber in ein mehr oder weniger freiwilliges Sabbatical, anstatt sich umzustellen oder gleich wieder nach neuen Betätigungsfeldern umzuschauen“, so Andreas Weik, Headhunter und Managing Partner bei Heads Executive Search. „Die Banker, die sich der Veränderung stellen, suchen jetzt gezielt den Kontakt zu Headhuntern und stellen ihr Profil und berufliches Ziel in unser Portal“, ergänzt Tonio Riederer von Paar, Gründer und Geschäftsführer von Placement24.


Um die von den Erschütterungen der Finanzmärkte betroffenen Fach- und Führungskräfte auf den karrierebegleitenden Service durch Placement24 aufmerksam zu machen, bietet das große Headhunting-Portal jetzt allen Bankern eine zweimonatige kostenfreie Premium-Mitgliedschaft an. Bis zum 31. Oktober 2008 kann jeder Banker über den Link www.placement24.com/bankspecial seinen Lebenslauf hinterlegen und so in Kontakt mit über 2.300 Headhuntern treten. Alle Services zur Karrierebegleitung durch Placement24 sind ebenfalls uneingeschränkt nutzbar. „Mit dieser Aktion wollen wir unseren Beitrag zur unkomplizierten Unterstützung der betroffenen Führungskräfte leisten“, so Riederer von Paar zur Aktion.

Was kann ich beim nächsten Karriereschritt verdienen?

2008-09-25

Was kann ich beim nächsten Karriereschritt verdienen? Placement24 bietet Fach- und Führungskräften Orientierung in Gehaltsfragen


Karrierewetter gibt Hinweise auf Branchenentwicklung Relaunch und Neuprogrammierung der vielbesuchten Webseite


Düsseldorf/Köln, 25. September 2008
Der Düsseldorfer Karrieredienstleister Placement24 stellt heute die neuen Funktionen seines Online-Karrieremanagers vor. Erstmalig werden jetzt belastbare Aussagen zum durchschnittlichen Gehaltsniveau der angestrebten Zielposition möglich. Hierdurch können Fach- und Führungskräfte das Potential für Ihre zukünftigen Gehaltsentwicklungen abschätzen. Der Kandidat erhält eine tagesaktuelle Übersicht der auf seine persönlichen Karriereziele abgestimmten Jobvorschläge. Darüber hinaus kann am Karrierewetter abgelesen werden, welche Branchen während der letzten 90 Tage bei den Headhunting-Partnern besonders stark nachgefragt wurden.


„Wir werden den Karrieremanager noch stärker ausbauen. Zukünftig wollen wir für den Kandidaten transparent machen, welche Kenntnisse und Fähigkeiten ihm noch zu seinem Karriereziel fehlen und wie er diese Lücken schließen kann. Unsere Neuentwicklung hilft Fach- und Führungskräften ihren eigenen beruflichen Werdegang besser einzuschätzen und zu steuern“, fasst Tonio Riederer von Paar, Geschäftsführer von Placement24, den Vorteil für den Anwender zusammen.


Neben dem Online-Karriere-Management ist der diskrete Zugang zu Headhuntern für viele Nutzer die entscheidende Stellschraube bei der Jobsuche. Neun von zehn Top-Headhunting-Firmen nutzen bereits Placement24 zur Auswahl und Ansprache geeigneter Fach- und Führungskräfte.

Placement24 bewirbt Relaunch seines Karriere-Portals

2008-09-23

Düsseldorf/Köln, 23. September 2008


Der Düsseldorfer Karrieredienstleister Placement24 stellt heute sein neu gestaltetes Online-Portal vor. Neben verändertem Design und neuem Logo wurden zahlreiche Funktionen ergänzt, die zum Teil vollständig neu programmiert wurden. So trifft der Online-Karierremanager erstmals belastbare Aussagen zum Durchschnittsgehalt der Zielposition, so dass Fach- und Führungskräfte ihre zukünftige Gehaltsentwicklung abschätzen können. Auch der technische Unterbau wurde komplett erneuert und die Matching-Qualität weiter verbessert. Werbebanner im Internet und Print-Anzeigen in ausgewählten Wirtschafts- und Finanzmedien begleiten den Relaunch.


Die Neukonzeption der Webmaschine mit ergänzenden Funktionen wurde von Placement24 intern entwickelt und umgesetzt. Für Grafik und gestalterische Umsetzung wurde „M.I.R. Media“ ins Boot geholt. Die Grafikagentur mit Sitz in Köln entwickelte nach Vorgaben sowohl Logo als auch neue Stilelemente des Internetauftritts. Auch für die Gestaltung der Online-Werbebanner und Print-Anzeigen zeichnet die Kölner Agentur verantwortlich. Die Anzeigen werden auf zahlreichen Internetseiten und in ausgewählten Printmedien durch Placement24 geschaltet.


„Durch die Neugestaltung haben wir die Wünsche der Fach- und Führungskräfte, aber auch die der Headhunter nach individuelleren Benchmarking-Möglichkeiten umgesetzt. Das optisch attraktivere Design und die neuen Funktionen, zum Beispiel die Karriere-Channels für Berufsgruppen, machen unser Portal für den Nutzer jetzt zudem noch bedienungsfreundlicher“, fasst Fabiano Maturi die Vorteile zusammen.


Placement24, an der auch die Verlagsgruppe DER SPIEGEL beteiligt ist, unterhält Online-Medienkooperationen mit Spiegel, Manager Magazin, Financial Times Deutschland (auch Print), Capital, Stern, Focus, Börse und diversen Stellenbörsen.


Was bewegt Manager beim Stellenwechsel?

2008-08-05

Düsseldorf, 05.08.2008 - Was bewegt Manager beim Stellenwechsel?


» Sorge, dass der zukünftige Arbeitgeber Zusagen nicht einhält, steht im Vordergrund
» Jeder dritte fürchtet, eine neue Stelle schneller wieder verlieren zu können
» Fachliche Herausforderungen oder Akzeptanz bei neuen Kollegen werden kaum als Problem gesehen


70 Prozent der deutschen Manager sorgen sich bei einem beruflichen Wechsel in erster Linie darum, ob die Zusagen aus den Vertragsverhandlungen tatsächlich eingehalten werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Düsseldorfer Karrieredienstleisters Placement24, an der im Juli 1.886 Führungskräfte teilnahmen. Mehr als jeder dritte Befragte (37 Prozent, Mehrfachnennungen möglich) bangt darum, nach einem Jobwechsel schneller wieder gekündigt werden zu können. Dabei fürchten die Führungskräfte eher, ihren Arbeitsplatz durch zukünftige Umstrukturierungen zu verlieren (23 Prozent), als während der Probezeit gekündigt zu werden (14 Prozent). Wenig Unsicherheit herrscht unter Managern in Bezug auf die eigenen Fähigkeiten: Nur 8 Prozent bangen, ihren zukünftigen Herausforderungen nicht gewachsen zu sein. Und auch die Akzeptanz bei den neuen Kollegen bereitet den Managern kaum Sorgen: Nur für drei Prozent der Befragten ist dies ein relevanter Faktor beim Wechsel zu einem neuen Arbeitsplatz.


"Gerade für Fach- und Führungskräfte gibt es gegenwärtig einen hohen Bedarf. Das verleitet manche Unternehmen dazu, Versprechungen zu machen, die nicht immer eingehalten werden können, wenn der Kandidat erst einmal an Bord ist", sagt Marcus Opper, Personalberater bei der Hays AG, die hochqualifizierte Spezialisten vermittelt. "Auch aufgrund laufender Veränderungen in Unternehmen empfehle ich daher beiden Parteien, ihre Vereinbarungen schriftlich in den Arbeitsvertrag aufzunehmen".


"Führungskräfte sollten mit ihren Headhuntern nach Bewerbungsgesprächen offen über ihre Eindrücke und Sorgen sprechen", so Tonio Riederer von Paar, Gründer und Geschäftsführer von Placement24.

"Der Headhunter kann mit seinen Erfahrungen helfen und bei Bedarf vermitteln. Auch ihm ist daran gelegen, dass beide Seiten, Unternehmen und Bewerber, langfristig miteinander glücklich werden."

99 Prozent der deutschen Fach- und Führungskräfte gegen umfangreiche und systematische Kontrollen de

2008-07-08

Düsseldorf, 08.07.2008 - 99 Prozent der deutschen Fach- und Führungskräfte gegen umfangreiche und systematische Kontrollen der Mitarbeiter
Großes Vertrauen in die eigene Belegschaft
Anti-Korruptionsregeln verlangen trotzdem mehr Kontrolle


Deutsche Mitarbeiter genießen das nahezu uneingeschränkte Vertrauen ihrer Vorgesetzten. Diese überraschend eindeutige Aussage ist das Ergebnis einer Erhebung durch den Düsseldorfer Karrieredienstleister Placement24, der 1.906 Fach- und Führungskräfte vor dem Hintergrund der Telekom-Abhöraffäre und des Lidl-Überwachungsskandals befragte. Nur ein Prozent der Befragten hält umfangreiche und systematische Kontrollen von Mitarbeitern für notwendig und legitim. 50 Prozent der Teilnehmer akzeptieren Kontrollen nur dann, wenn sie offen erfolgen oder vorher angekündigt werden.


27 Prozent der Befragten vertreten die Aussage, dass die Privatsphäre bei der Arbeit auf gar keinen Fall verletzt werden darf. Nur jeder fünfte (21 Prozent) empfindet eine heimliche Kontrolle von Mitarbeitern, so lange sich diese in einem gewissen Rahmen bewegt, als angemessen.


„Fach- und Führungskräfte erteilen allen groß angelegten, systematischen Überwachungsversuchen eine klare Absage. Niemand will eine flächendeckende Bespitzelung der Mitarbeiter hinnehmen, auch wenn - realistisch gesehen - Kontrollen in Einzelfällen weiter zum Arbeitsalltag gehören werden,“ so Fabiano Maturi, Gründer und Geschäftsführer von Placement24.


Doch dieses Umfrageergebnis spiegelt nur eine Seite der aktuellen Entwicklung wider:

Trotz des offensichtlich großen Vertrauens in die eigenen Mitarbeiter bauen drei Viertel der großen Unternehmen gegenwärtig ihr internes Regelwerk aus Gesetzen und Verhaltensvorschriften, Compliance genannt, aus. Aufgeschreckt durch die jüngsten Korruptionsskandale z.B. bei VW oder Siemens werden die unternehmensinternen Kontrollen verschärft. Verantwortlich dafür sind die amerikanischen Antikorruptionsgesetze, die alle deutschen Unternehmen betreffen, die eine Niederlassung in den USA haben. Wie sinnvoll diese neuen Compliance-Regeln sind, ist stark umstritten. In einer aktuellen Handelsblatt-Umfrage glauben nur 26 Prozent der befragten Topmanager daran, dass dadurch die Geschäftsabläufe sicherer werden.


Placement24 befragte 1.906 Fach- und Führungskräfte aus verschiedenen Branchen.

Führungskräfte wollen Deutschland den Rücken zukehren

2008-05-28

Düsseldorf, 28.05.2008 - Führungskräfte wollen Deutschland den Rücken zukehren


Hohe Belastungen durch Steuern und Abgaben werden als ungerecht empfunden

Zwei von drei Führungskräften denken über Auswanderung nach

Reform des Renten- und Sozialsystems hat oberste Priorität


Immer mehr Führungskräfte in Deutschland denken über Auswanderung nach und sehen sich durch hohe Steuern und Abgabenzahlungen dazu getrieben.


Fast jede fünfte in einer vom Düsseldorfer Karrieredienstleister Placement24 befragte Führungskraft (18 Prozent) gibt an, dass sie bereits „konkret“ eine Möglichkeit sucht, ins Ausland zu gehen. Weitere 23 Prozent denken „oft darüber nach“. Und 28 Prozent geben an, dass sie bei weiter steigender Belastung durch Steuern und Abgaben das Thema Auswandern in Betracht ziehen werden. Nur 31 Prozent ziehen das Thema Auswandern für sich grundsätzlich nicht in Betracht.


Die Umfrage unter fast 2.000 Führungskräften legt die Motive zum möglichen Wechsel ins Ausland offen. So empfinden 79 Prozent der Befragten die Belastungen durch Steuern und Sozialversicherungen als „zu hoch“ (43 Prozent) oder „viel zu hoch und ungerecht“ (36 Prozent). Zu der Aussage, dass die Abgaben nur „etwas zu hoch, aber nicht ungerecht sind“ konnten sich gerade noch 19 Prozent durchringen. Lediglich ein Prozent findet die Belastungen „nicht zu hoch und gerecht verteilt“.


In der Umfrage wurde ebenso die Meinung der Führungskräfte zu notwendigen Reformen in Deutschland untersucht. Rund dreiviertel (73 Prozent; Mehrfachnennungen waren möglich) der Befragten geben an, dass am dringendsten das Renten- und Sozialsystem reformiert werden müsse. An zweiter Stelle sehen die Führungskräfte die Dringlichkeit, das Gesundheitssystem einer Reform zu unterziehen. Eine Liberalisierung des Kündigungsschutzes (15 Prozent), Budgetkonsolidierung des Staatshaushalts (12 Prozent) oder Einführung von Mindestlöhnen (12 Prozent) fielen hierzu deutlich ab. Damit zeigen sich die Bereiche mit einer hohen Abgabenlast auch hier im Fokus der Führungskräfte.


„Als Karrieredienstleister stellen wir uns auf die Bedürfnisse unserer Führungskräfte ein und gewinnen seit einiger Zeit zunehmend Headhuntingpartner im Ausland“, so Tonio Riederer von Paar, Gründer und Geschäftsführer von Placement24. „Aber wenn die Steuer- und Abgabenlast in Deutschland endlich gesenkt würde, würde ich das natürlich trotzdem begrüßen“, ergänzt Riederer von Paar mit einem Augenzwinkern.


Dass es nicht nur bei Fantasien zur Auswanderung bleibt, belegt das Statistische Bundesamt: Die Fortzüge von Deutschen ins Ausland stiegen rasant an, von jährlich rund 60.000 im Jahr 1990 auf rund 160.000 im Jahr 2006. Dabei sorgt die gute Ausbildung der Führungskräfte und Fremdsprachenkenntnisse für eine Verbesserung der Chancen im Ausland. So sind es nach einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) auch insbesondere Hochschulabsolventen, die eine Auswanderung für sich in Betracht ziehen.

Finanzkrise: Jede fünfte Führungskraft fürchtet um eigenen Job

2008-05-09

Anstieg um sieben Prozentpunkte seit Januar
Spürbare Auswirkungen auf Liquidität und Investitionen der Unternehmen

Jede fünfte Führungskraft (19 Prozent) in Deutschland sieht den eigenen Arbeitsplatz durch die weltweite Finanz- und Bankenkrise direkt oder indirekt gefährdet. Dies ergibt eine aktuelle Online-Umfrage des Düsseldorfer Karrieredienstleisters Placement24. Bei einer gleich lautenden Umfrage im Januar sahen nur zwölf Prozent der Führungskräfte den eigenen Job gefährdet. Die Frage nach Auswirkungen auf das eigene Unternehmen zeigt weitere Folgen der Krise. Ebenfalls jeder fünfte Befragte (20 Prozent) gibt an, dass sich Kredit- und Zinsentwicklung negativ auf die Liquidität des Unternehmens auswirken und zum Teil bereits geplante Investitionen zurück gestellt werden müssen (15 Prozent).

„Die Finanzmarktkrise ist aus Sicht der Führungskräfte noch nicht ausgestanden. Die Effekte auf Geschäftsbetrieb und eigenen Arbeitsplatz wirken mit Verzögerung jetzt direkt und spürbar stärker“, kommentiert Tonio Riederer von Paar, Gründer und Geschäftsführer von Placement24, die Umfrageergebnisse.

An der Umfrage nahmen 1906 Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen teil.

Deutsche Manager befürworten „symbolisches Fernbleiben“ von Eröffnungsfeier in Peking

2008-05-07

Eine klare Mehrheit der deutschen Manager spricht sich für ein Fernbleiben von der Eröffnungsfeier zu den olympischen Spielen in Peking aus. Diese Geste soll ein Zeichen gegen die Menschenrechtsverletzungen durch die chinesische Regierung setzen. Zu einem generellen Boykott der Spiele, legt die aktuelle Online-Umfrage des Karrieredienstleisters Placement24 unter fast 2.000 Managern aber eine gegensätzliche Einstellung offen: Jeder fünfte Befragte zeigt sich überzeugt, dass ein Boykott nichts nützt. Deutschland sollte deshalb an den Spielen uneingeschränkt teilnehmen und so seine eigenen wirtschaftlichen Interessen wahren. Fast ebenso viele Manager geben jedoch den Menschenrechtsfragen klar Vorrang: Für sie bleibt das Fernbleiben von den gesamten olympischen Spielen weiterhin eine Option.

„Die meisten Manager und Führungskräfte lehnen zwar einen Boykott der olympischen Spiele ab, wollen aber trotzdem ein Zeichen setzen. Diese pragmatische Sichtweise scheint die Erkenntnis aus den olympischen Spielen 1980 in Moskau zu sein, wo der Boykott keine politischen Veränderungen erreichen konnte“, kommentiert Fabiano Maturi, Gründer und Geschäftsführer von Placement24.

Informationen zur Umfrage
Placement24 befragte 1.906 Manager zum Thema „Wie denken Sie über einen Boykott der olympischen Spiele in China?“

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